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Vergleich zwischen Mährobotern und Spindelmähern

Lassen sich diese beiden Maschinen überhaupt vergleichen? Im folgenden Text versuchen wir, die Unterschiede zwischen beiden Herangehensweisen an das Rasenmähen zu erläutern. Die eine Philosophie geht davon aus, dass eine Maschine für mich den Rasen mäht. Dabei interessieren mich weder Qualität noch nachhaltige Pflege des Rasens. Auf der anderen Seite steht der Spindelmäher mit perfektem Schnitt, Einsammeln der Halme in einen Korb und langfristigen Effekt sowie dem Schaffen eines englischen Rasens.

Mitunter stoßen wir auf das Dilemma einiger Kunden, wenn sie sich zwischen einem Spindelmäher und einem Mähroboter entscheiden sollen: weshalb soll ich einen Spindelmäher kaufen, wenn der Preisunterschied gegenüber dem Mähroboter minimal ist und ich außerdem nicht arbeiten muss?

Roboter oder Spindelmäher

Unterschied Nr. 1: Zeitaufwand und Kosten

Die Hersteller von Rasenmährobotern appellieren an die teuerste Ware der Welt. Nein, es ist nicht das Gold, sondern die Zeit.

Wenn Sie einmal einen Rasen gepflegt haben, wissen Sie, dass man für gute Ergebnisse auch etwas (oder mehr) von seiner Zeit investieren muss. Und diese Zeit bedeutet nicht nur regelmäßiges Mähen, auch wenn das sehr wichtig ist. Für ansehnliche Ergebnisse muss man auch mit Düngen und Regenerieren rechnen. Das macht ein Roboter nicht für uns.

Als wir den Swardman Edwin entwickelten, konstruierten wir den Rasenmäher so, dass er mit Hilfe von Regenerierungskassetten in einen Rasenlüfter, einen Vertikutierer und eine Rotationbürste zum Einbringen von Sand in den Boden verwandelt werden kann. Mit einem Gerät bewältigen Sie so die wichtigsten Pflegearbeiten beim Rasen. Außerdem sparen Sie Platz, den die sonstigen Geräte einnehmen würden. Und Sie brauchen kein Geld für externe Garten- oder Rasenpflegefirmen auszugeben. Mit der Zeit sparen Sie so erhebliche Mittel.

In die Kosten sind auch zum Beispiel die Investition in die Leitkabel am Rasenrand und deren Instandsetzung einzurechnen. Bei jedem Rasenmähertyp sind dann Servicekosten eine Selbstverständlichkeit. Probleme bei den Rasenmährobotern können die Entfernung zur nächsten Fachwerkstatt und teure Ersatzteile sein, wenn der Mähroboter keine Garantie mehr hat.

Unterschied Nr. 2: Schnittqualität

Die Mähroboter arbeiten nach dem Prinzip der Sichelmäher – unten befinden sich meist drei sternförmig angeordnete Messer, die sich um ihre Achse drehen und das Gras ohne Widerstand abschneiden. Das Gras wird so zerkleinert, die Halmenden sind zerfranst und die Regeneration des Grashalms dauert bei dieser Mähart bis zu 72 Stunden. Demgegenüber schneidet ein Spindelmäher die Halme wie bei einer Schere ab – jeder Halm wird von der Spindel schonend und sauber gegen das Untermesser abgeschnitten. Die Regeneration dauert dann höchstens 24 Stunden. Das Gras hat so weniger Stress, erholt sich schneller und widmet weniger Zeit der Regeneration und mehr Zeit dem Verdichten des Rasens. Zum Thema Unterschied zwischen Sichelmähern und Spindelmähern bieten wir das Video „Von Swardman-Spindelmähern und Sichelmähern“ an.

Unterschied Nr. 3: (UN)Regelmäßigkeit der Mahd

Trotz hoch entwickelter Technik wie GPS (Genauigkeit ± 10 m) fährt der Mähroboter meist zufällig hin und her und im Unterschied zu handgeführten Rasenmähers fährt er die gleichen Stellen mehrmals ab. Das hat ein beschädigtes, zermummeltes Gras zur Folge, das unnötig belastet wird und anstatt zu wachsen und dichter zu werden, sämtliche Energie der Regeneration widmet. Die Bewegungen auf Rädern (anstatt auf Walzen beim Spindelmäher) verfestigen den Boden noch mehr und erschweren für Luft, Wasser und Nährstoffe den Zugang zu den Wurzeln. Das Verfestigen des Bodens bei den Bewegungen auf Walzen ist dank der größeren Kontaktfläche siebenmal geringer als bei einem Rasenmäher auf Rädern.

Streifen auf einem Rasen

Unterschied Nr. 4: Mulchen vs. Sammelkorb

Eine immer wieder hervorgehobene Eigenschaft der Rasenmähroboter ist das Mulchen. Viele Menschen denken: Mulchen = schöner Rasen. Das ist jedoch ein Irrtum. Das Zersetzen der Grashalme dauert Wochen, mitunter auch Monate. Deshalb bildet sich im Rasen eine Filzschicht, die das Durchsickern von Wasser und den Zugang von Nährstoffen und Sonnenlicht verhindert. Sie können sich dies wie die Dämmschicht am Haus vorstellen. Den Rasen wollen Sie aber ganz bestimmt nicht isolieren. Sie wollen, dass er atmet. Beim Mähen mit einem Mähroboter, der das Gras nicht in einem Korb sammelt, sondern es mulcht, muss also alle zwei bis drei Wochen vertikutiert und anschließend der Filz herausgeharkt werden. Das belastet jedoch erheblich den ohnehin bereits geschwächten Rasen.

Bewertung:

Stets sollte man zunächst Prioritäten setzen und sich sagen, wie viel Zeit und Energie man bereit ist, dem Rasen zu widmen und was für ein Ergebnis man erzielen will.

Wenn für Sie die Qualität des Rasens und sein langfristigen Gedeihen nicht an erster Stelle steht, wenn Ihnen das häufige Mähen keinen Spaß macht und Sie „einfach das Gras mähen“ und vor allem Zeit sparen wollen, dann ist ein Mähroboter die ideale Lösung.

Wenn Sie einen englischen Rasen wollen, den alle in der Umgebung bewundern, dann investieren Sie doch etwas von Ihrer Zeit in das Mähen des Gartens und schaffen Sie sich einen Spindelmäher an. Wir können Ihnen versprechen, dass Sie ihre Entscheidung nicht bereuen werden.

Hand auf dem Rasen


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