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Über mich

Ich konnte noch nicht richtig schreiben, und meine ältere Schwester wollte von mir bereits Geld leihen, das ich zufälligerweise dank einer Nebenrolle in einer TV-Serie vor kurzem verdient hatte. Ich habe es ihr geliehen, aber zugleich brachte ich sie dazu Rückwechsel niederzuschreiben – in zwei Handschriften – und meine Kopie habe ich sorgfältig auf der hinteren Bildrahmenseite versteckt.
Über mich

Mein Geld habe ich letztendlich auch dank dem Rückwechsel zurückbekommen. 10 Jahre später war ich es, dem meine Schwester Geld für den Kauf von einem Mountain-Bike geliehen hatte. Den Termin habe ich eingehalten und alles rechtzeitig zurückgezahlt.

Von klein auf träumte ich über englischen Rasen, den ich versuchte zu Hause heranzuziehen. Schnell habe ich begriffen, dass es mir an Infos fehlt. Mit 15 J. überlegte ich und entschied mich in der Zukunft ein Unternehmer zu sein. Am Gymnasium träumte ich über Reise durch Australien. Um für diese Reise nach Australien Geld zu verdienen, verbrachte ich während meines Hochschulstudiums – ich studierte Handel und Unternehmen mit Technikanlagen (Diplomarbeit: Analyse von Maschinen für Pflege von Golfplätzen) – 3 Monate lang in Schottland mit Erdbeerensammeln. Ein Jahr danach, nach meinem Studium-Abschluss und Ferienjob in IKEA flog ich nach Sydney um dort zu studieren und Australien, Neuseeland Fidschi durchzureisen.

Um meine erste Arbeitsstelle nach meiner Rückkehr aus Ausland bewarb ich mich in der Kleinhandelskette mit Gartentechnik Mountfield, und zwar mit einem Motivationsbrief, den ich vor zwei Jahren bei einer Studienübung niedergeschrieben hatte. Diesen Brief habe ich direkt an den Generaldirektor geschickt. Ich wurde angestellt. Nach einem Jahr meiner Arbeit nahm ich die ABC-Analyse meiner Arbeitsstelle vor und forderte die Leitung zu Innovationen auf. Die Reaktion war widerspruchsvoll und das Herantreten des Inhabers unsystematisch. Im Anschluss an diese Reaktionen wollte ich kündigen, jedoch ich wusste, dass ein so gut bezahltes „Praktikum“, das mich auf ein eigenes Unternehmen vorbereitet, werde ich nur schwer finden. Ich blieb also noch ein weiteres Jahr.

Folgend versuchte ich es mit Direktmarketing beim Händler mit Landwirtschaftstechnik FAGUS. Es hat kein Erfolg stattgefunden. Mein eigenes Unternehmen war schon ganz nahe, aber bevor meine erste Firma die Welt sah, versuchte ich ein Jahr lang für die Zeitschriften Golf Digest und Travel Digest als Anzeigeverkäufer zu arbeiten und zugleich vorbereitete ich Angebote für Interessenten um englische Rasen von meiner eigener Firma – ŠENA GREENKEEPING.

Aufgrund meines Unternehmensplans, den ich vier Jahre früher bei der Vorbereitung zum Staatsexamen niedergesetzt habe, gründete ich eine kleine Firma spezialisiert auf die Pflege um englische Rasen. Gärtnerische Unternehmen gab es Tausende, aber Spezialist auf englische Rasenflächen gab es nur einen. Die Kundenanzahl wuchs und die Firma konnte ruhig gedeihen. Jedoch leider unflexibilität meines Gesellschafters brachte mich dazu sich nach einer Chance rumzuschauen, die mich im Falle einer Firmenzwiespalt retten könnte. Und früh habe ich es entdeckt, ich konnte es kaum fassen, dass es so etwas gibt – einen kleinen Spindelrasenmähen. Ein guter Kunde von mir fischte diesen aus dem Keller, dass er damit zwar nicht mehr mäht, aber er möchte den Rasenmäher wetzen. Auf dem Internet habe ich festgestellt, dass es sich um eine englische Traditionsmarke ATCO handelt, die bereits 90 Jahre lang hergestellt wird. Ein paar Tage nachher registrierte ich mein Portal vretenovesekacky.cz , vretenovekosacky.sk, cylinderlawnmower.comusw. Ich entschied mich, ich werde diese Spindelrasenmäher vertreiben und verkaufen, denn sie leisten einen riesigen Vorteil der Rasenpflege und zugleich haben die zweitgrößte Tradition auf dem Rasenmähmarkt.

Zwei Monate später, im September, mietete ich einen kleinen Laden im Prag und vorbereitete den E-Shop. Inzwischen nahm ich Kontakt mit dem hiesigen BOSCH-Vertreter, denn ATCO gehörte in seine Kompetenzgruppe. Leider war es ohne Erfolg, daher versuchte ich Kontakt mit dem deutschen Vertreter aufzunehmen, ebenso erfolglos, und zuletzt war ich endlich erfolgreich direkt beim Hersteller in England. Im Oktober 1997 stellte ich an ATCO den Antrag um Exklusivvertretung für Tschechien, Slowakei und Ungarn. Dies führte bereits zum Erfolg und Handelsmeeting über Exklusivvertretung mit ATCO-Vertretern in Prag in November. In der Wirklichkeit träumte ich jedoch darüber , dass in Deutschland, England, USA, Australien Spindelrasenmäher verkaufen werde – die Spindelrasenmäher kann man in der ganzen Welt verkaufen und ATCO hatte keine direkte Konkurrenz.

Als ich vor Fachleuten erwähnte, ich werde Spindelrasenmäher verkaufen, waren deren Reaktionen nur negativ, es hieß bloß –der tschechische Markt sei noch nicht reif dafür. Als Rasenflächenpfleger wusste ich genug aus Erfahrung. Ich erwähnte auch, ich werde über Internet verkaufen und dieReaktion war wieder negativ – so teure Ware werden die Leute doch nicht über Internet kaufen. Ich hatte wieder eigene Erfahrung.

Im Januar 2008 eröffnete ich mein Geschäft mit ATCO-Spindelrasenmäher. Im ersten Jahr verkaufte ich nur 20% von meinem Plan und das zweite Jahr war auch nicht viel besser, trotz des 50% Aufwuchses (in 2009 machte sich völlig die wirtschaftliche Krise bemerkbar). Dazu „musste“ ich mich in der Krisenzeit deutlich verschulden. Ich dachte im Ernsten darüber, ich mache Schluss damit – den ganzen August 2009 analysierte ich Möglichkeiten – letztendlich entschied ich mich, ich halte dies aus und mit Mühe meiner Zwei Angestellten überwinden wir die Krise zusammen. Große Schulden bremsten leider das Geschäft im nächsten Jahr, trotzdem, dass sich Geschäfte besserten und Erfolg bei Kunde wuchs ständig, war das aus meiner Sicht ständig Schneckentempo. Trotzdem war ich als der erfolgsreichste Vertreiber ATCO außerhalb von Großbritannien ausgewertet. Wir vertrieben 60% der Rasenmäher über Internet, ohne dass die Kunden unseren Laden besuchten. Es kam leider zu Personalproblemen mit meinen zwei Schlüsselangestellten mit folgender Kündigung. Ich nahm in mein Team auch meinen Vater, um den Nachsaisonservice zu leisten, stellte einen neuen Geschäftsvertreter an und fing die Strategie für das nächste Jahr 2011 mit der Spitzenmarketingagentur MARK BBDO an zu vorbereiten.

Plötzlich kam die Nachricht, dass BOSCH endet mit Herstellung in ATCO. Es war ein Schlag und zugleich Aufforderung. Ich zögerte keine Minute und kontaktierte umgehend BOSCH, dass ich Interesse an dem Kauf von ATCO-Herstellung habe und werde diese fortsetzen. In derselben Stunde suchte ich über Google den „Kriseninvestor“ und der Mensch auf der ersten Stelle in der Suchmaschine war zufälligerweise aus Brno. Ich suchte ein paar Infos über ihn und fand heraus, dass er sich in der Volleyballbranche bewegt. Der neue Geschäftsvertreter sollte ihn kennen, was ich stimmte und machte uns ein Termin aus. Innerhalb von einer Woche habe ich ihn im Bar des Hotels Voroněž getroffen und ich staunte nur über seine idealen Erfahrungen mit Akquisitionen aus England. Leider war dieser Investor im Moment nicht investitionsfähig, aber ich bekam eine Reihe von Ratschlägen und Kontakten. Gleichzeitig fing ich an, einen weiteren strategischen Investoren zu suchen und einen aktualisierten Business-Plan vorzubereiten. Von Anfang an hatte ich Vision, bis ich der beste Vertreiber der Welt von ATCO werde, kaufe ich die Fabrik, um das Risiko zu eliminieren, dass BOSCH die Herstellung beendet. Leider wurde das Ende früher gekündigt, als ich erwartete. Ich war entschlossen das Risiko aufzunehmen und ein solches Projekt vorzubereiten, das für die Investoren interessant und glaubhaft wird. Ich schloss die Zusammenarbeit mit den Beratern von Ernst&Young, Marketingfachleuten in MARK BBDO, HR Managern, Juristen von Rowen Legal… an. Angesprochen habe ich Zehnten von Unternehmern, Investoren. Gleichzeitig führte ich Verhandlungen mit BOSCH über Abkauf und es kam so weit, dass wir vor der Schlussfrage über Preisvereinbarung standen. Hinsichtlich dessen, dass ich nach ein und halb Monat noch keinen Investoren für den Preis hatte, den BOSCH verlangte, wurden die Verhandlungen mit BOSCH beendet.


Mein beliebter Quiz aus dem Buch Funky Business:
Es ist das Jahr 1977. Auf dem Konto haben Sie 2000 Dollar und bald werden Sie 30 Jahre alt. Was machen Sie jetzt?

  1. Eine Party.
  2. Kaufen sich einen Wagen.
  3. Gründen eine Datenbankgesellschaft?

Fragen Sie Larry Ellison, Gründer und Generaldirektor von Oracle.


Es ist das Jahr 1984. Auf dem Konto haben Sie 1000 Dollar und bald werden Sie 19 Jahre alt. Was machen Sie jetzt?

  1. Eine Party.
  2. Kaufen sich einen Wagen.
  3. Fangen Sie PC zu verkaufen, die Sie in ihrem Zimmer lagern?

Fragen Sie Michael Dell.


Und dazu habe ich mein eigenes Beispiel hinzugefügt:
Es ist das Jahr 1982.  Auf dem Konto haben Sie 24 Dollar, Doktorat aus Historie und werden bald 30. Was machen Sie jetzt?

  1. Eine Party.
  2. Kaufen sich einen Wagen.
  3. Sie fangen an ihren Nachbarn ihr Rasen zu mähen und pflegen?

Fragen Sie den Australier Jim Penman, Gründer von Jim´s Mowing mit Jahresumsatz 1,5 Mld CZK.


Dia Wirklichkeit sah folgend aus: Es ist das Jahr 2010, Sie sind 32, Ingenieur mit Spezialisierung Handel und Unternehmen mit Spindelrasenmäher, erwarten bald das zweite Kind und die Herstellung des legendären Spindelrasenmäher ATCO wurde nach 90 Jahren gerade beendet. Was machen Sie jetzt?

  1. Eine Party.
  2. Bankrott.
  3. Kauf einer der ältesten Fabriken auf Rasenmäher auf der Welt.
  4. Beginnen ihre Spindelrasenmäher herzustellen?

Fragen Sie Tomáš Šena, den Greenkeeper, der sich entschlossen hat, Tausenden von Männern auf der ganzen Welt ihren Traum über schöne, dichte Rasenfläche zu erfüllen.


Das Jahr 2011 war im ganzen dramatisch, nachher die Variante C außer Spiel war, entschloss ich die Varianten A und B nicht zu akzeptieren. Daher warte ich ab, ob ATCO doch jemand anderer abkauft und falls nicht, bleibt nur noch die Variante D zu erweitern. Obwohl auf den E-Shop-Seiten informiert wurde, dass die Rasenmäher alle sind und lange nicht zur Verfügung werden, gab es einen Haufen von Bestellungen. Kein Marketing, keine Läden, keine Verkäufer und Vertreiber, keine Mühe und trotzdem bekam ich ständig Bestellungen im größerem Volumen als im ersten Jahr meines Unternehmens.

Auch trotzdem, dass ATCO-Fertigung letztendlich ein anderer englischer Rasenmähhersteller übernommen hatte, wollte ich mich nicht mehr auf einen arroganten Trottel verlassen, der nicht glaubt, dass man in Tschechien Tausende von Spindelrasenmäher verkaufen kann. Nicht dass es bei Entwicklung, Zulassung in der Prüfanstalt und Fertigungsvorbereitung keine Komplikationen gäbe. Auch hier wurde unzählbar verhandelt und selektiert. Mögliche Hersteller waren viele, aber Firmen, die wenigstens kleines Risiko aufnehmen wollen, gibt es Minimum. Ich riskierte viel und wusste – wenn ich das Jahr 2011 überwinde, werde es nur noch besser gehen. Mit der war klar – eigenen Rasenmäher herzustellen – wobei gesammelte Erfahrungen vom Umgang mit diesen Maschinen, Hunderte von Ansichten und Besprechungen mit den Kunden, Erfahrungen aus dem Nachsaisonservice zur Geltung gebracht werden – ergibt einzige logische Lösung.

Die ersten Partner, die ihr Angebot im April 2011 vorgelegt haben, dass sie den neuen Rasenmäher vorbereiten, machten damit Schluss kurz vor eigener Fertigung. Der Zusammenspiel von Umständen brachte die einige Monate dauernde Zusammenarbeit an der Entwicklung zum heftigen Stottern und geriet in Stocken. Am Ende des Jahres 2011 wurde die Fertigung für das Jahr 2012 total zum Eis gelegt und die Vision fast auch.

Obwohl mein Projekt vielen gefiel, jemanden für etwas mehr als gute Nase aufs Gelt zu finden, war sehr schwer. Letztendlich hatte ich Glück hinter der Grenze – in der Slowakei. Eine lokale Maschinenbaufirma, die 8 Jahre lang Spindelrasenmäher für Fußballstadien fertigt, war die richtige Wahl. Der Besitzer, der entwickelte und für eigene Freude Fußballrasenmäher fertigte, war auf der gleichen Welle wie ich. Nach fünf Jahren mit jemandem zu sprechen, dem man nicht erklären muss „warum gerade Spindel“, war erleichternd. Man konnte gleich strategische wie praktische Fragen lösen. Im Januar 2012 wurde die Fertigungsvorbereitung des neuen Rasenmähers angefangen. Da ich diesen Prozess bereits vor kurzem bereits vorgenommen hatte, wusste ich genau, was einzugeben ist, sodass der Hersteller alle meine Forderungen schnell erfüllen kann…

Im Sommer 2012 brach die Zusammenarbeit mit dem slowakischen Hersteller. Ich will das Wort nicht schreiben, so diplomatisch – mit einem psychisch labilen Menschen kann man kein seriöses Geschäft führen. Meine Tasse mit Geduld war übervoll. Die Saison 2012 war aus der Sicht meines Rasenmähers verloren. Im Sommer habe ich Kontakt mit Michal P. aufgeschlossen – es mein Kunde für Rasenpflege. Er hat schnell mit dem Projekt der Rasenmähfertigung angefangen, alles sah gut aus. Ich konnte kaum glauben, ich habe jemanden gefunden, der meine Ziele begreift und wir sind einig, wie man diese erzielt. Desto größere Enttäuschung und Probleme brachte das Ende dieser Zusammenarbeit im Oktober 2012.


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